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T@BMAN COMIC
19.11.2019

Ein außergewöhnliches Gespann

Danny Gouthier gehört noch zu den jüngeren T@B Fans. Sie ist erst Anfang dieses Jahres auf die Knutschkugel aufmerksam geworden – hat dafür aber schon viele Abenteuer mit ihrem außergewöhnlichen Gespann erlebt. Welche genau und wie sie zu den außergewöhnlichen Design-Ideen für ihren T@B 320 kam, das erzählt sie heute selbst auf dem T@B Blog:

Ich habe mich im Februar dieses Jahres spontan entschieden, mir einen Wohnwagen zu kaufen, da ich bis dahin immer mit meinem zum Minicamper umgebauten Renault Kangoo unterwegs war. Aufgrund zunehmenden Alters und diverser Weh-Wehchen, wollte ich nun doch etwas mehr Komfort haben.

T@B_Schwarzweiss_Danny Gouthier

Also machte ich mich im Netz auf die Suche nach einem kleinen, kompakten Wohnwagen, der auch von mir alleine gut handzuhaben sein sollte. Ursprünglich hatte ich einen Trigano Mini Silver im Auge. Direkt am nächsten Tag bin ich also zusammen mit meinem Vater zum Händler gefahren, um mir das Ding anzuschauen. Leider war das nun überhaupt nicht das, was ich mir vorgestellt hatte.

 

 

Liebe auf den ersten Blick …

Resigniert wollten wir schon wieder nach Hause fahren, da hab ich hinten in der Ecke die „Knutschkugel“ gesehen. Zuvor hatte ich erst einmal solch einen Wohnwagen gesehen und schon damals fand ihn vom Styling her wirklich klasse. Also haben wir ihn uns genau angeschaut, Probegesessen und es hat einfach Bäääm gemacht. Da ich eine gewisse Affinität habe, wenn‘s um Design geht, war der T@B natürlich der Jackpot. Also gleich gekauft und Termin beim Folierer gemacht, denn er musste ja optisch zu meinem Zugfahrzeug passen. Er bekam Schriftzüge und Aufkleber. Auch innen wurde das Thema Sterne weiter ausgebaut. Da ich den Stauraum im Oval über meinem Bett nicht benötige, habe ich mir dort einen beleuchteten Sternenhimmel eingebaut.

 

 

… und auf den ersten Trip

Die erste Testfahrt hab ich zum Weingut Geiger in Dierbach gemacht, eigentlich ein reiner Wohnmobilstellplatz, aber man ist auch mit Caravan Willkommen. Die vier Tage Probewohnen bei Anfang März noch recht kühlen Temperaturen haben mich dann restlos überzeugt. Da ich mit meinen Hunden deutschlandweit auf Mops- und Bully-Treffen fahre, sich aus der Szene sogar schon ein reines Mops-Camper-Treffen etabliert hat, folgten bald die nächsten Urlaube. Angefangen beim Treffen im Yachthafen von Lauenförde, der direkt an der Weser liegt, und auf dem wir mit unserer Gruppe den kompletten hinteren Teil einer Insel für uns alleine hatten.

An Pfingsten ging es zum Transporter Treffen nach Kirchheim. Ich bin beruflich als Kurierfahrer unterwegs. Jedes Jahr zu Pfingsten treffen sich dort Fahrer aus ganz Deutschland und angrenzenden Ländern, um sich auszutauschen. Von dort aus fuhr ich weiter an den Schaalsee an der Grenze von Schleswig Holstein und Mecklenburg Vorpommern. Auf der Rückreise hab ich noch eine Woche am Yachthafen Lauenförde drangehangen, da zu dem Zeitpunkt eine Freundin von mir auch dort Urlaub gemacht hat. Das ist einfach so schön: Unabhängig und flexibel zu sein!

Nach einem weiteren Kurztrip zum Mopstreffen in Datteln stand schon der nächste längere Uraub vor der Tür. Diesmal im schönen Allgäu. Der Campingplatz Waldbad Isny ist für mich einer der schönsten Plätze überhaupt: Badesee direkt auf der Anlage, familiäre Atmosphäre und wunderschöne Gegend für Ausflüge.

Im Herbst nach meiner Hüftoperation ging es für mich und den T@B dann in den schönen Spessart am Wiesbüttsee. Die Gegend, die von einer Hochmoorlandschaft geprägt ist, lädt zum Wandern ein, was ich jetzt, mit meiner neuen Hüfte, endlich wieder richtig genießen konnte. Leider hatten wir die kompletten 14 Tage Pech mit dem Wetter, aber für schöne Gassi-Runden um den See hat es allemal gereicht. Der letzte Kurztrip führte uns wieder zum Weingut Geiger nach Dierbach. So hat sich der Kreis quasi geschlossen.

 

 

Rosige Aussichten

Es sind noch ein paar Spontantrips geplant, denn auch im Winter kann man es sich im T@B richtig schön gemütlich machen. Bei längeren Reisen habe ich immer mein Wigo Vorzelt dabei und bei Kurztrips eins von meinen Sonnensegeln, je nach Bedarf und Wetterlage.

Besonders cool finde ich auch, dass mein Gespann auch schon oft fotografiert wurde. Und auf Campingplätzen hätte ich schon ein Teil meines Urlaubs finanzieren können, wenn ich Eintritt für die Besichtigungen meines T@Bs kassiert hätte ????

Mit so einem Wohnwagen kommt man sehr schnell ins Gespräch mit anderen Campern und die meisten sind erstaunt, was sich so alles darin unterbringen lässt. Viele gehen aufgrund der Größe davon aus, dass da nur ein Bett drin ist und kein komplett eingerichteter Wohnwagen. Auch wenn mein 320er nicht über eine separate Nasszelle verfügt, so habe ich doch mein Porta Potti mit an Bord und waschen kann ich mich auch am Waschbecken.

Ich bereue den Kauf keine Sekunde und hoffe noch auf viele gemeinsame Touren mit meinen Hunden.

Viele Grüße an alle anderen T@Bster!

 

Danny Gouthier

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